BlattPhilosophie

Neue Wege Neue Wege gehen.
Die Zeiten ändern sich. Viele Rituale in der Trauerarbeit sind verändert worden oder ganz weggefallen. Leider ist das Thema Tod in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu das nur ungern berührt wird. Eigentlich komisch, wo es doch jeden angeht. Oftmals wird zu Lebzeiten nicht geregelt, wie sich die Ausrichtung der Trauerfeier und das Drum herum gestalten soll. Den Hinterbliebenen ist es dann oft zu viel, weil sie mit der Trauerbewältigung schon genug zu tun haben. Das ist eigentlich schade, hat doch ein erfülltes Leben, in dem fast jeder Geburtstag gefeiert wurde, auch einen würdigen Abschied verdient. Des weiteren kann eine aktive Teilname an der Gestaltung einer Trauerfeier auch zur trauerbewältigung beitragen.

Jeder kennt die Todesanzeigen in den Tageszeitungen, in denen die Hinterbliebenen, teilweise hilflos, versuchen ihre Gefühle und Trauer zum Ausdruck zu bringen. Immerhin erreicht man somit erheblich mehr Menschen die den Verstorbenen gekannt haben. Indirekt vermittelt die Anzeige einen Eindruck, wie das Verhältnis, zwischen dem Verstorbenen und dem der die Anzeige veranlasst hat, gewesen ist.
Dadurch das die Gestaltung und Textung eher als nebensächlich angesehen wird, kommt es nicht selten zu peinlichen Doppeldeutigkeiten.

Ein Beispieltext aus einer Todesanzeige:

“Wir sind alle in tiefer Trauer wegen unseres verstorbenen Vaters.
Warum nur?”

Das klingt für einen Außenstehenden zwar ungewollt komisch, ist jedoch für alle Hinterbliebenen eher unangenehm, wird so doch ein falsches Bild nach außen getragen.
Des weiteren wird bei der Wahl von grafischen Elementen die Gestaltung doch eher den Verlagen überlassen, die wiederum nicht die Zeit haben sich individuell um jede Anzeige zu kümmern. Somit passiert es dann, das ein und das gleiche Symbol oder Bildnis in diversen Anzeigen auf einer Seite auftauchen. Die Individualität des beendeten Lebens, eines jeden Einzelnen, fällt hierbei weg.

Die individuelle Gestaltung aller Drucksachen ist nicht unbedingt nur ein Thema für die Hinterbliebenen eines Verstorbenen. Es erleichtert die Sache für alle Beteiligten erheblich, wenn sich um so etwas schon zu Lebzeiten gekümmert wurde. Im Schmerz der Trauer ist es gewiss nicht immer leicht, sich bis ins Detail um alle Dinge einer Trauerfeier zu kümmern. An dieser Stelle ist es gut einen erfahrenen und sensiblen Berater zu haben, der viele kleine Dinge abnehmen kann und zu einer würdevollen Trauerfeier verhelfen kann. Zu einem großen Teil übernehmen das Bestattungsinstitute, die wiederum auch mit vielen verschiedenen Dienstleistern zusammen arbeiten.

Als ein solcher Dienstleister verstehe ich mich. Gerne komme ich zu Ihnen und nehme in einem persönlichen Gespräch alle wichtigen Dinge auf, die für eine individuelle Gestaltung nötig sind.